Nach der bisher überaus erfolgreichen Auswärtssaison haben sich im Hause Borst einige kleine, mehr oder weniger schmerzhafte Sieggaranten in Form abergläubischer Handlungen eingeschlichen. Eigentlich bin ich ja seit geraumer Zeit aus dem selbe-Socken-tragen und Trikot-nicht-waschen-Alter raus. Uneigentlich ist eine Phase, in der man derartige Macken mit sportlichem Erfolg rechtfertigen kann, ja nun auch schon ein wenig her. Also für das Spiel in Erfurt lieber nichts riskieren...

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Heimspiel gegen KielDass die Kieler Störche ihre Bezirks- und Landesgrenzen aktuell verlassen dürfen, ist eine, höhö, Schweinerei. Zugegebenermaßen, die Assoziation von Störchen und der Geflügelpest ist recht plump und auch nicht ganz zutreffend. Aber unsere Gegner wollen ja auch seit Ewigkeiten allerorts "Kogge versenken" spielen, daher kann man als Hanseat auch mal auf den gähnenden Wortspiel-Zug aufspringen. 

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...der kann nur Sauerkraut fabrizieren, sagte einst Sir Peter Ustinov. Der F.C. Hansa entwickelt sich so gesehen langsam zum tabellarischen Marktführer für Sauerkraut in der Dritten Liga.

Lange war die Reise in die hessische Landeshauptstadt geplant und gebucht, so lange, dass ich keinen blassen Schimmer mehr hatte, weshalb auf der Abfahrt 4 Uhr irgendwas stand und Ankunft noch vor der Mittagspause. Zumindest waren damit alle zeitlichen Unwägbarkeiten nahezu ausgeschlossen und einem umfangreichen Bier- und Äppelwoitest stand nichts im Wege.

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Es gibt ja bekanntlich viele Floskeln im Fussball. Angeblich ist der Ball rund, exakt 90 Minuten ist ein Fussballspiel noch nie gegangen, für die einen kommt der Abpfiff zu kurz, die anderen sind froh dass Schluss ist. Es ist alles eine Frage der Zeit. Selbst eine Mannschaft wie der FC Hansa, mit kurzem Umweg auf dem Pfad des Misserfolgs und der damit drohenden Ziellosigkeit der Saison, findet zurück in die Spur. Für viele ist der Saisonstart nach der Rückserie der letzten Spielzeit nach wie vor unerklärlich, so berechtigt war die Euphorie und das gute Gefühl bei dem Blick auf das hauseigene Bollwerk vor dem eigenen Kasten.

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Immer, wenn es in die ostwestfälische Provinz geht und ich Städtenamen wie Bielefeld, Gütersloh, Minden und eben Paderborn höre, dann hoffe ich, dass es schnell weiter geht und man diesen Landstrich hinter sich lassen kann. Die Assoziation ist ähnlich, wie wenn im Radio von der "Griesen Gegend" die Rede ist und ich sehe es vor mir, anhaltender Landregen, trüb und nebelig. Ein Landstrich ohne jede aufregende Seite, nichts was man verpasst, wenn man es nicht gesehen hat und wo Alfred Hitchcock eine perfekte verregnete Kulisse mit wandernden Nebelschwaden für einen Horrorklassiker vorgefunden hätte und die Menschen statt mit linker Hand mit einem Regenschirm geboren werden.

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Der Fokus ist bei allen hier und auf dem Trainingsplatz hoffentlich schon auf Paderborn nachher gestellt. Trotzdem verdient das Spiel vom vergangenen Sonntag noch eine etwas ausführlichere Nachbetrachtung. Zumal ich finde, daß das Ergebnis gar nicht so viel eindeutige Schlüsse zuläßt, wie man es von der Papierform eines 5:0 gegen den westsächsischen Aufsteiger her vermuten mag.

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