Ich gebe zu, ich hatte so meine Schwierigkeiten, dem Landespokal etwas Positives abzugewinnen. Das ist in dieser Saison bis jetzt irgendwie anders. Nicht (natürlich nicht!), weil Hansa mit rundum begeisternder Spielweise die Dorfäcker erobert und das staunende Volk mit wahren Schützenfesten ins Schwärmen bringt. Auch nicht, weil selbst diesem Wettbewerb mittlerweile sogar eine gewisse Spannung innewohnt und es keineswegs selbstverständlich ist, dass der einzige Profi-Club des Landes nach dem Endspiel den Pott wieder in die eigene Vitrine zurückstellt – wobei: immerhin durften wir das gute Stück ja bei der Hälfte der bisherigen Teilnahmen tatsächlich mitnehmen.

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Jetzt, da der große Sturm und Donnerhall rund um das Ostseestadion allmählich nicht mehr ganz so heftig wütet, findet so der eine oder andere auch wieder Zeit für das Tagesgeschäft. Die mittlerweile fast schon ungewohnte Perspektive wartet für einige Fans und, ähm, „Mediengestalter", die gerade erst den Schmutz der letzten Schlammschlacht von ihrem Blaumann klopfen, mit einer Überraschung auf. Plötzlich stehen für unseren Verein (saisonübergreifend) zwei Siege aus 17 Ligaspielen in der Statistik. Und genauso plötzlich beginnt das Spiel der „Marktmechanismen". Ein Sieg gegen die Würzburger Kickers muß her, weil sonst der Druck und so weiter.

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Jawohl, endlich wieder Spocht. Schluss mit kratzen, beissen, schreien. Oder hoffentlich eher nicht, denn diese Attribute sind auf dem Grün nun auch nicht so verkehrt. Über die MV, die "Vorbereitung" darauf und die Folgen lässt sich mittlerweile jeder der mehr oder auch weniger Ahnung hat aus, deshalb soll dies kein Thema in dieser Vorschau für Samstag sein.

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1:3 beim VfB IISeit dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg habe ich das Gefühl, mit meinem Herzensverein in einer Achterbahn zu sitzen. Dieser Moment, in dem die Wagen knarzend und knarrend nach oben gezogen werden... man selbst kann nicht sehen, wie lange es noch dauert, bis der Konvoi den Gipfel erreicht. Gewiß ist nur, daß man der Situation ausgeliefert ist – irgendwann zieht es einen mit Karacho nach unten. Bis es soweit ist, bleibt nur das Warten.

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1:3 gegen Aspach9.11.2001. Nine-Eleven. Ein Wirrwarr aus warum, wieso, weshalb, wer gegen wen und die symbolische Wechselwirkung aus Untergang und Wiederauferstehung. Unser Nine-Eleven und die versuchte Klärung der Fragen wie diese katastrophale Situation entstehen konnte bzw. wie es denn nun weitergeht, findet am 1.11 zur MV statt. Dieser Termin wird fieberhaft erwartet, gefürchtet, herbeigesehnt und heiß diskutiert.

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Zuhause gegen AroßaspachWas bei dem lächerlichen Schmierentheater der letzten Zeit – Dahlmann hin, Ahrens her, Bachmann drunter, Wahlausschuß drüber, Elgeti ringsrum – fast schon traditionell ein bißchen untergeht, ist das heutige Spiel gegen die SG Großaspach. Dabei täte es gut, das Hauptaugenmerk endlich wieder einmal Richtung Treiben auf dem Grün zu verschieben. Nicht nur, weil Sport ja bekanntlich der Zerstreuung dient, sondern auch, weil sich auf dieser Ebene gerade großes Unheil zusammenzubrauen scheint.

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