Persönlich hatte ich mich ja schon sehr auf das Auswärtsspiel in Würzburg gefreut, wie das eben so ist mit dem ersten Mal, auch wenn ich kein Hopper oder Sammler von Groundpoints bin. Aber was Neues ist immer willkommen, in Osnabrück findet man ja inzwischen den Weg vom Bahnhof in den Gästeblock auch mit verbundenen Augen oder könnte sich einen Zweitwohnsitz im Stuttgarter Raum zulegen, da kennt man mittlerweile jeden Grashalm persönlich und weiß, wo die Rehe an der Strecke steh'n, so dass man das Rehe-Zählen auf 20 stündigen Bahnfahrten mit 8 Umstiegen mühelos gewinnt.

Als die beiden Mannschaften vor dem Anpfiff gemeinsam ins Stadion einlaufen und unser (von der Regie diesmal großartig getimtes!) „Hansa Forever“ ertönt, bin ich mir sicher: Hier geht heute was. Dem gesamten Publikum ist anzumerken, daß die große Chance, die mit diesem Heimspiel gegen den Tabellenletzten verknüpft ist, unbedingt genutzt werden soll. Es ist eine der berühmt-berüchtigten Partien, in denen eigentlich sechs Zähler ausgespielt werden. Der Unterschied zu vielen vergleichbaren Situationen in der Vergangenheit ist der, daß es sich gar nicht so anfühlt.

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Da soll nochmal jemand behaupten, daß Spiele gegen Zweitvertretungen überhaupt gar keinen Reiz besäßen. Der Blick auf das anstehende Spiel gegen den VfB II, auch als Teil des Gesamtpakets eines geschichtsträchtigen Wochenendes, belegt Anderes.

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Die Saison ist auf der Zielgeraden und – was Anfang des Jahres kaum jemand für möglich gehalten hätte – bei Hansa häufen sich die „besonderen Spiele“. Besondere Spiele dahingehend, dass wir uns immer wieder (nicht nur) freudetrunken ausmalen, wie wir davon einst unseren Enkeln erzählen wollen: „Ach ja, damals an dem Freitag im Schwabenland, was für ein Abend. Wie die sich gewehrt haben, um das 1:0 über die Zeit zu bringen. Das war noch Hansa! Sowas gibt’s heute gar nicht mehr.“

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Uff, Aspach. Und schon wieder auf einen Freitag. Es gibt sicher angenehmere und definitiv reizvollere Ansetzungen in dieser Liga. Dabei erschöpft sich das Gefühl des Unwillens nicht nur darin, daß wir als Gäste an diesem äußerst fanfreundlichen Termin das Goldene Autobahnkreuz am Bande verliehen bekommen. Nein, die SG Großaspach reißt alle paar Monate alte Wunden auf.

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Es hätte weit schlimmer kommen können. Wir hatten mit dem SC Preußen Münster einen Gast, der definitiv zu den besseren Kontrahenten in dieser 3. Liga zählt (auch, wenn die Tabelle vor dem Spiel… ach, lassen wir das). Und am Ende der 90 Minuten steht ein torloses Unentschieden, daß angesichts der Lage okay ist, den Spielverlauf angemessen spiegelt und im Klassement hinterher keinen Erdrutsch zur Folge hatte. In meinen Augen ein brauchbarer Tag.

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