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Zwei Spiele sind gerade mal absolviert, und schon ist klar, wohin die Reise geht. Was immer der Trainer mit der Mannschaft veranstaltet hat, weiter so! Zahlen lügen nicht, also lassen wir sie sprechen.

Verglichen mit dem gleichen Zeitpunkt der Vorsaison stehen wir mit zwei Punkten mehr da. Auf die Saison hochgerechnet, macht das am Ende also insgesamt 38 Punkte mehr als in der vergangenen Spielzeit. Freunde der Statistik haben längst errechnet, dass wir am letzten Spieltag 2017 also satte 87 Punkte unser eigen nennen dürfen. Das sind immerhin noch einmal 9 mehr, als Dynamo in der letzten Spielzeit geschafft hat. Läuft bei uns, oder – wissenschaftlich ausgedrückt – the trend is our friend. Also Schluss mit dem ewigen Understatement, halten wir es mit unserem Hauptsponsor: Aufstieg, sonst nichts! Das wird man ja wohl noch fordern dürfen.

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Es ist soweit. Erster Spieltag. Schluss mit dem Gerede, Zeit zu handeln. Zeit wieder auswärts zu fahren und den besten Club der Welt zu supporten. Proviant im Rucksack und auf mit den Hansa Fans Sachsen nach Regensburg. Auf der Fahrt schweift schon der ein oder andere Gedanke voraus. Was erwarte ich diese Saison? Was erwarte ich von dieser Mannschaft? Was bin auch ich bereit zu geben?

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Moin,

blauweißrote Jungs und Mädels, schwingt Euch aus den sommerlichen Hängematten mit den dazugehörigen Löchern. Auf, an Deck, vorbei die Flaute, der Wind der neuen Saison bläst in die Segel und wir nehmen endlich wieder Fahrt auf. Erster Anlauf Donauhafen Regensburg.

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Es soll ja Leute geben, die die Existenz des Fußballgottes bestreiten oder zumindest die Zielgerichtetheit seines Handelns in Frage stellen. Und ganz ehrlich – wenn es IHN gibt, wie zur Hölle kann es sein, dass der große F.C. Hansa sportlich da steht, wo er steht? Okay, die Zahl der Startplätze in Liga eins und zwei ist begrenzt und aufgrund SEINER Zuständigkeit für den gesamten Fußball kann ER sich nicht in jeder Saison um alle Vereine persönlich kümmern. Es kommt daher regelmäßig zu sogenannten Fußballwundern. Na, klingelt es bei dem einen oder anderen? Richtig: Bochum ’99, das ist 17 Jahre her und thront in seiner Einzigartigkeit weit über allem, was sich davor oder danach an Wunderbarem beim FCH ereignet hat und bei der großen Anzahl an Vereinen, die nach Höherem streben, kann es ligatechnisch durchaus noch eine Weile dauern, bis wir mal wieder „dran“ sind.

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Sportfans sind seltsam. Wer hat nach einem frühen Führungstreffer für sein Team noch nie gesagt: „Von mir aus können wir das Spiel sofort abpfeifen!“ oder nach einem hohen Sieg zum Auftakt der Saison nicht von einem vorzeitigen Abbruch der Spielzeit geträumt… 3:0, Tabellenführer. Geil. Reicht dann auch, nech? Schluß jetzt! Wer, außer Sportfans, wäre nach dem Genuß eines Bruchteils des versprochenen Ereignisses bereits so weit zufriedengestellt, daß auf den Rest der Darbietung völlig ohne Groll verzichtet werden könnte? (Fans wohlgemerkt, nicht Zuschauer, nicht Konsumenten und erst recht nicht „Werbe“statisten.)

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Wer hätte angesichts der unbequemen Lage im Winter geglaubt, daß sich uns bereits an diesem Sonnabend gegen den FC Rot-Weiß Erfurt, drei Spieltage vor Schluß, die Chance bietet, den Klassenerhalt festzumachen – noch dazu aus eigener Kraft. Die Ausgangsposition ist auch dank des Rückenwindes aus den letzten Wochen exzellent, gleiches gilt für das geschäftige Treiben an den Kassen und nicht zuletzt das „von oben“ bereitgestellte Fußballwetter. Jetzt „nur noch“ den Schalter umlegen.

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