Zuhause gegen AroßaspachWas bei dem lächerlichen Schmierentheater der letzten Zeit – Dahlmann hin, Ahrens her, Bachmann drunter, Wahlausschuß drüber, Elgeti ringsrum – fast schon traditionell ein bißchen untergeht, ist das heutige Spiel gegen die SG Großaspach. Dabei täte es gut, das Hauptaugenmerk endlich wieder einmal Richtung Treiben auf dem Grün zu verschieben. Nicht nur, weil Sport ja bekanntlich der Zerstreuung dient, sondern auch, weil sich auf dieser Ebene gerade großes Unheil zusammenzubrauen scheint.

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Welch ein Wochenende in und für „Fußballdeutschland“, was auch immer das sein mag. Skandale, wohin das Auge blickt, und wer ist mal wieder mittendrin? … Richtig, popichtig, wenn irgendwo in diesem Land beim Fußball der Zeitplan aus dem Ruder läuft, oder auch sonst nicht viel an einen gewöhnlichen Fußballabend erinnert, können wir als Hanseaten natürlich nicht abseits stehen.

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Auswärts in MünsterDas Sportliche ist in den vergangenen Wochen deutlich in den Hintergrund gerückt. Dies ist für diesen Bereich, dem eigentlichen Hauptbereich eines Sportvereins, eine ganz gefährliche Zeit aktuell. Denn unbemerkt kann man es sich leider Gottes ganz bequem machen im Tabellenkeller der 3. Liga. Ein Fleckchen, der gerade zu dieser Jahreszeit ohne Decke und Heizung schnell ungemütlich werden kann. Spaß macht das sowieso nicht. Weiß-blauer Spaß ist momentan eh vergriffen. Da kann vielleicht nur Fußball ablenken.

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2:0 in BölkowIch gebe zu, daß mich Ansetzungen wie diese Begegnung im Landespokal lange gewurmt haben. Über die Dörfer zu tingeln, mit der ersten Mannschaft zumal, war für mich lange ein Relikt aus alten Bundesligatagen. Eine kleine Tour durchs Land zum Saisonabschluß als Dankeschön für Diejenigen, die das fußballerische Aushängeschild unserer Heimat oftmals nur über Funk und Fernsehen erleben konnten. Wenn schon Pokal, dann doch eher so, wie wir es zuletzt gegen Kaiserslautern erleben durften.

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 „Das ist ja schlimmer hier als bei Hansa!!“ Ich drehe mich um und sehe, wie eine ältere Dame wutentbrannt und gegen die Türsteher, Verzeihung, Ordner pöbelnd vom Einlass wegstampft, um sich eine Eintrittskarte zu kaufen. Ort des sonntäglichen Geschehens ist der „Sportpark Lankow“, Spielstätte des FC Mecklenburg Schwerin, der selbsternannten Zukunft des Fußballs in der Landeshauptstadt. So weit ist es also gekommen, der beste Club der Welt muss jetzt schon als schwerwiegende Beleidigung herhalten, wenn einer senilen Schabracke der Gratisbesuch eines Verbandsligaspiels verwehrt wird. Genauso hatte ich mir den Abschluss der schlimmsten Woche in der jüngeren Geschichte des F.C. Hansa vorgestellt. Irgendwie passt das zur Situation meines Vereins, obwohl der Vergleich der alten Schachtel natürlich kompletter Blödsinn ist – auch bei Hansa benötigt man Eintrittskarten, wenn man ein Spiel im Stadion sehen möchte, noch jedenfalls.

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Bringen Scherben Glück?Als ich gestern eher ziellos als bestimmt durch das weltumspannende Computernetzwerk streifte, schlug mir Youtube als Empfehlung plötzlich Videos zum Elbhochwasser aus dem Jahr 2002 vor. Das ist insofern bemerkenswert, da der morgige Kontrahent zufällig aus einer Stadt kommt, die dereinst extrem von den Fluten betroffen war. Mir selbst ist bereits seit damaliger Zeit ein Fernsehmitschnitt aus Grimma in Erinnerung geblieben. Die Kamera auf ein umspültes Einfamilienhaus gerichtet gab es unvermittelt ein lautes Knirschen - und das Haus trieb plötzlich am Stück den Fluß hinab. Das ganze Leben einer Familie, in Sekunden einfach weggerissen.

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